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Brunnentor zum Geopark Göttingen:
Ein als großes Tor gestalteter Brunnen,
komplett in Bronze gearbeitet, empfängt den Besucher, die
Besucherin im Geopark im Nordbereich der Universität
Göttingen. Die Benutzung des Wassers spiegelt das Grundprinzip
episodischer Ereignisse in und auf der Erde wider. Es läuft
nicht kontinuierlich, sondern sammelt sich unsichtbar in einem
Kippbecken oben im Turm. Daraus ergießt es sich in
Intervallen in Form eines Wasservorhangs, sammelt sich in einem
flachen Granit-Becken unter dem Tor, um gleich in die Brunnenstube
zurückzufließen.
Die Vorgänge, bei denen das Ansammeln von
Massen bis zu einer kritischen Grenze bzw. das Aufstauen von
Kräften bis zu einem häufig katastrophalen Bruch eine
Rolle spielen und die das plötzlich stürzende Wasser
symbolhaft steht, werden litfasssäulenartig an den
Brunnenseiten erläutert: z. B. Vulkanausbrüche, Geysire,
Erdbeben, Lawinen.
Darüber hinaus werden wichtige Fachbegriffe
in allgemeinverständlicher Art in Schrift und Bild
erläutert und dekorative Fossilabgüsse präsentiert.
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